VfL Fortuna Veenhusen e.V.


Mehr als 2000 Brötchen geschmiert

Fortuna Veenhusen richtete zum 19. Mal E-Junioren-Turnier aus / 47 Teams nahmen teil.
Im Finale standen sich zwei Teams der SG RW/Kickers/Frisia Emden gegenüber. Die Veranstaltung ging über zwei Tage.

Veenhusen - Bereits zum 19. Mal richtete Fortuna Veenhusen am Wochenende sein Fußball-Pokalturnier für E-Junioren aus. Erstmals standen sich zwei Mannschaften eines Vereins im Finale gegenüber. Die zweite Mannschaft der SG RW/Kickers/Frisia Emden setzte sich schließlich im Neunmeterschießen mit 4:2 gegen das erste Team durch. Die SpVg Aurich gewann das Spiel um Platz drei mit 1:0 gegen die SG Twixlum/Larrelt/Wybelsum.

Die Emder stellten zwei Mannschaften, weil mit SV Amasya Spor Lohne und Germania Leer zwei Vereine kurzfristig abgesagt hatten. So kämpften 47 Teams an zwei Tagen auf sechs Spielfeldern um den Sieg. „Knapp 1000 Menschen waren da“, erzählte Frank Ammermann, der zusammen mit Anja Pottberg, Martin Tammen und Frank Luitjens federführend das Turnier organisierte. Ihnen standen am Ende mehr als 120 Helfer zur Seite, um die Großveranstaltung durchzuführen.

So schmierten die Mitglieder der Rad- und Wandergruppe am Sonntagmorgen mehr als 2000 Brötchen. Die meisten Vereine übernachteten nämlich in einer kleinen Zeltstadt auf dem Sportplatz. Damit sie in Ruhe schlafen konnten, gingen Mitglieder des benachbarten Hundevereins in der Nacht auf dem Gelände Streife und sicherten es ab. Traditionell fand am Sonnabend-Abend auch der Fackelumzug durch den Ort statt, den die Freiwillige Feuerwehr begleitete. Daran schloss sich ein Feuerwerk an.

Die weiteste Anreise hatte Borussia Salchendorf. Den Klub aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein schrecken auch 360 Kilometer Entfernung nicht ab, um dabei zu sein. „Die waren schon das sechste oder siebte Mal hier“, berichtete der 33-jährige Ammermann, der von Anfang an mithalf. Bei der Auftaktveranstaltung war er noch Läufer. Die werden in Veenhusen eingesetzt, um die Ergebnisse von den Feldern an die Turnierleitung zu übermitteln.

Dieses Mal war Ammermann für organisatorische Dinge verantwortlich. Er begann Ende November damit, Vereine anzuschreiben: „Das mache ich persönlich und nicht über das DFB-net.“ Mitte Dezember waren alle Teilnehmerplätze vergeben. „Doch in den nächsten Monaten musste ich nach Absagen die komplette Warteliste von 20 Vereinen ersetzen“, berichtete Frank Ammermann, der insgesamt 2500 E-Mails verschickt hatte.

Die Klubs wissen die Fürsorge in Veenhusen zu schätzen. So reiste der TTV Neu Wulmsdorf aus dem Kreis Harburg mit einer Delegation zur Endrunde an, obwohl er in diesem Jahr keine Mannschaft stellen konnte.